About

cdhChristopher D. Heimer, Jahrgang 1980, ist als freiberuflicher Journalist, Musiker und Audio Engineer/Producer tätig. Schon im zarten Alter von 4 Jahren sammelte er als Junior-Gesellschaftskritiker erste Radio-Erfahrungen und sprach Texte, ohne sie lesen zu können. Während der EURO 88 war er dann regelmäßig als kindlicher Fußball-Kommentator auf WDR 1 zu hören.

Trotz grober Rhythmusschwäche im Kindesalter fand er mit 13 Jahren die nächste große Liebe: die Musik. Dem Missbrauch väterlicher Instrumente folgten Schülerbands, Abitur und Zivildienst. In Ermangelung des weltweiten Durchbruchs als Rockstar dann 2001 die Einschreibung für Anglistik und Politik an der Ruhr-Uni Bochum. Mangelnde Faszination der Studieninhalte glich er durch Arbeit in den renommierten DaCapo Hörbuch-Studios aus, wo er am Schnitt für verschiedene Produktionen beteiligt war und die Tontechnik für sich entdeckte.

Dann rief ihn das Radio wieder zu sich: Als studentische Hilfskraft fand er ein Jahr lang Asyl in der Unterhaltungs-Redaktion des WDR Hörfunks, für die er seit 2007 als ständiger freier Mitarbeiter tätig ist. Fast fünf Jahre lang schrieb er eine wöchentliche Online-Kolumne für die WDR 2 Zugabe, für die er außerdem Beiträge produzierte und als Musiker an verschiedenen Live-Aufzeichnungen mitwirkte.

Zu Wort kommt er aber vor allem auf WDR 5, wo er für das Format „Streng Öffentlich“ inzwischen fast 50 einstündige Radio-Features geschrieben, gesprochen oder produziert hat. Teilweise auch in Personalunion. Als Autodidakt gestartet, kann er mittlerweile auf eine fundierte Sprecherziehung und ein Feature-Seminar bei Radio-Legende Wolfgang Bauernfeind verweisen.

Die Leidenschaft für das gesprochene Wort lebt er auch in verschiedenen Hörspielprojekten aus, sie führte außerdem zu einer Sprechrolle als Erzähler im Kurzfilm „Hey Love“ (2008), gefördert von der Landesfilmstiftung NRW.

Als Mitbegründer und 2. Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Hagen Rocks e.V. kümmerte er sich fast zehn Jahre ehrenamtlich um die Förderung der lokalen Musikszene seiner Heimatstadt am Rande des Sauerlands und war als Moderator auch in 16 Sendungen des monatlichen Hagen Rocks-Podcasts „Riffgewitter“ zu hören (2007 bis 2008).

Ebenfalls mitverantwortlich zeichnet er für die erfolgreiche Konzertreihe „Pelmke Noisette (ehem. Pelmke Noir)“, die seit 2011 einmal monatlich im Hagener Pelmke Kulturzentrum stattfindet und Singer/Songwriter bei freiem Eintritt vorstellt.

Mehr denn je ist er aber nach wie vor selbst als Gitarrist, Schlagzeuger und Bassist in diversen ambitionierten Bands aktiv und kann mittlerweile auf über 200 Konzerte in Deutschland und Österreich sowie diverse Studioaufenthalte zurückblicken. Profi möchte er sich nicht nennen, zumindest aber timingfest, geschmackssicher und mit hoher Auffassungsgabe in vielen Stilistiken zwischen Laut und Leise zuhause (außer Jazz). Im eigenen Proberaumstudio produziert er außerdem gelegentlich lokale Nachwuchsbands. Seit 2001 ist er als freiberuflicher Dozent für Gitarre und E-Gitarre an der Hagener Music Store-Musikschule tätig.

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